Unsere nächsten Termine

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Mit der Vogelschutzgruppe den Frühling erleben

Sonntag, der 26. März: Vogelkundliche Exursion in den Beltringharder Koog und in den Hauke-Haien-Koog. Erleben der Vogelwelt an der Nordsee - HW optimal 12.40 Uhr
Treffpunkt : Reußenkoog, Lüttmoordamm, 10 Uhr
N 54.56860 , E 8.92021
 
Zu ihrem 240. Vortragsabend seit Bestehen der Vogelschutzgruppe Eutin-Bad Malente e. V. ( VSG ) ist der erfolgreiche Naturfotograf Heinrich Scheel aus Scharstorf eingeladen, der am 4. April ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus der Malenter Arbeiterwohlfahrt, Kellerseestraße 22 neue Aufnahmen aus der Vogelwelt zeigen wird - kompetent kommentiert.
N 54.17646 , E 10.56658
 
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Vogelkunde - Vogelgesänge wechselhaften Ursprungs

Vogelkunde - Vogelgesänge wechselhaften Ursprungs

In der Regel sind es die Männchen, die mit ihrem Gesang das eigene Revier, ihr Territorium, deutlich machen und damit eine Doppelfunktion ausüben. Zum einen wollen sie mit ihren Liedern Weibchen anlocken, zum anderen männliche Rivalen fernhalten. Im Gesang steckt also ein permanentes Wechselspiel von Attraktion und Aggression.

Einer anderen, wesentlich komplizierteren Frage, ob jedes Vogelindividuum jedes Jahr das gleiche Lied singt, ging die amerikanische Biologin Elizabeth Derryberry nach. Bei den viele Jahre untersuchten Gesängen der Nachtigallenhähne ist nach ihren Forschungsergebnissen die Sachlage klar : Ihre individuellen Gesänge verändern sie im Verlaufe ihrer Lebenszeit kaum. Sie lernen also nach dem - in der Regel im ersten Lebensjahr entwickelten Gesang - kaum noch etwas dazu. Bei einer Lebenserwartung im Freiland von bestenfalls sechs bis sieben Jahren ist nach dieser Zeit dieser einmalige Gesang verschwunden.

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Vogelkunde - ein Reiher namens Moorochse

Vogelkunde - ein Reiher namens Moorochse

Der 1. Band erschien bereits 1966 : Das "Handbuch der Vögel Mitteleuropas", von mehreren wissenschaftlich arbeitenden Vogelkundlern im Verlaufe der folgenden 31 Jahre bearbeitet, und es ist mit seinen folgenden 22 Bänden nach wie vor das Standardnachschlagewerk für ( Hobby - ) Ornithologen, das "respektlos" nur der "Glutz" nach dem bis zuletzt genannten Schweizer Herausgeber Urs Glutz von Blotzheim benannt wird - 90 Zentimeter Bücherbord füllend. 1997 erschien die letzte Ausgabe, die dann erwartungsgemäß auch mit der Beschreibung aller Vogelarten abschloss. In der Zwischenzeit haben sowohl Wissenschaftler als auch "einfache" Vogelbeobachter viel zusätzliches Wissen über die Avifauna zusammengetragen, so dass der "unverschämte" Wunsch im Raume steht, eine Erweiterung sowie Neubearbeitung der Werke mit heutigen Erkenntnissen zu erstellen.

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Vogelkunde - Vogelnamen - Weißstorch, Brandgans, Rauchschwalbe, Lachmöwe und Co. ( 2 )

Vogelkunde - Vogelnamen - Weißstorch, Brandgans, Rauchschwalbe, Lachmöwe und Co. ( 2 )

Wie selbstverständlich erwarten wir, dass jemand, der sich für unsere Vögel interessiert, etwas Charakteristisches über deren Namen finden möchte. In vielen Fällen sind diese einerseits einleuchtend und verständlich, andererseits "fragwürdig".

Es gibt aber renommierte Ausnahmen : Unser Weißstorch zum Beispiel gehört zu den Vogelarten, deren Name sich nicht aus beschreibenden Worten herleiten lässt, sondern - soweit die deutsche Sprache zurückzuverfolgen ist - stets der weiße Storch war. Das ändert sich auch nicht, wenn bei uns heute Ausdrücke wie Haus- oder Klapperstorch vorherrschen sollten. In der Literatur findet man den oft auch gebräuchlichen Namen "Adebar". Besondere Bezeichnungen waren in einzelnen, landschaftlichen Räumen gebräuchlich, wie der plattdeutsche Ausdruck "Ottebar" in Ostholstein; im Stapelholmer Raum hieß der Weißstorch "Hoierboier", und im Storchendorf Bergenhusen hat ein Landgasthof diesen Namen übernommen. Auf Föhr und Amrum ist "Aarebaare" überliefert.

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Vogelkunde - Vogelnamen - Alpenstrandläufer, Baßtölpel, Eisvogel und Co.

Vogelkunde - Vogelnamen - Alpenstrandläufer, Baßtölpel, Eisvogel und Co.

Manche Namen in der Tierwelt erscheinen uns von der Wortbedeutung her unsinnig und daher schwer verständlich. Oft sind es in der Vogelwelt Anpassungen an Rufe oder Gesänge, aber auch an Bezeichnungen von Nachbarländern, und sie haben dabei oft auch ihre spaßigen Seiten.

An der Westküste Schleswig-Holsteins ist der Alpenstrandläufer in wechselnder Zahl ein Sommergast und als Durchzügler in kaum übersehbarer Menge zu beobachten. Wie sein Name fälschlicherweise ausweist, kommt er aber überhaupt nicht in den Alpen vor. Der schwedische Arzt und smaländische Naturforscher Carl von Linne ( 1707 - 1778 ) schaffte in seiner "Systema Naturae" die Grundlage der heutigen biologischen Systematik und damit die seitdem geltenden wissenschaftlichen Tiernamen. Es finden sich insgesamt 252 Vogelarten in seiner Checkliste. Seine Beschreibung des Alpenstrandläufers bezog sich auf das auf seinen Reisen beobachtete Vorkommen in Lappland, nämlich den "lappländischen Alpen", die zu Teilen Brutheimat dieses Vogels ist. Als Strandläufer bezeichnet man Wat(t)vögel, die keine Schwimmhäute besitzen.

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