Vogelkunde - Vögel in Wüsten und trockenen Gebieten

Vogelkunde - Vögel in Wüsten und trockenen Gebieten

Zwanzig Prozent der Erdoberfläche werden von lebensfeindlich-trockenen Arealen bedeckt. Nur wenige Vogelarten haben sich an ein Leben unter diesen Umständen im Verlauf der Evolution angepasst. Dazu gehört auch, mit Wasser in jeder Situation haushälterisch umgehen zu können.

In den steinigen und sandigen Gegenden unserer Erde liegt der jährliche Niederschlag oft unter 250 mm - das sind nur 250 Liter Wasser auf einem Quadratmeter. In Eutin fällt im Vergleich dazu durchschnittlich die dreifache Menge. Besonders dramatisch, aber nicht sehr beisielhaft, sind die Verhältnisse in der chilenischen Atacamawüste : Diese trockenste Wüste unserer Erde zieht sich 1.200 Kilometer entlang der Pazifikküste und hat in den letzten 25 Jahren jährlich nur 0.5 Liter Regen auf den Quadratmeter erhalten - hier wurden in Folge der hohen Trockenheit die vor 7.000 Jahren bestatteten, nunmehr mumifizierten Kinder gefunden.

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Bilder von der Mähaktion 2018 online

Bilder von der Mähaktion 2018 online

Aktuelle Bilder unseres Arbeitseinsatzes 2018 auf der Möweninsel im Sibbersdorfer See. Beseitigung der letztjährigen Vegetation als Bedingung für eine neue Ansiedlung der Wasservögel. 

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Vogelkunde - Vom Fliegen der Vögel

Vogelkunde - Vom Fliegen der Vögel

Der Pionier der Luftfahrt, Otto Lilienthal, hat den Vogelflug genau beobachtet. Er konnte dennoch die Technik der Vögel nicht vollkommen in seine Anwendungen umsetzen und zahlte dafür mit seinem Tod. Vögel schlagen bekanntlich mit den Flügeln, und zwar nicht nur einfach auf und ab, sondern sie drehen diese bei der Aufwärtsbewegung nach oben, bei der Abwärtsbewegung nach unten. Mit dieser Drehung gelingt es ihnen, ohne großen Energieaufwand ihren Vortrieb beim Flug zu steigern.

Die Erkennung eines Vogels hoch am Himmel oder im Gegenlicht anhand des Flugbildes ist nicht leicht und setzt gute Kenntnisse über die Silhoulette und die Flugkennzeichen voraus.

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Vogelkunde - Vögel in der Musik - Musik der Vögel

Vogelkunde - Vögel in der Musik - Musik der Vögel

Das Repertoire der Stimmenfülle unserer Singvögel ist weit gefächert - vom Glockenklang der Rufe der Meisen, über das "Auf und Ab" des Zilpzalps, den typischen Mairuf des Kuckucks, die schnellen Folgen "zitternder und erregt-heller Töne" des Rotkehlchens, den anhaltende Fluggesang der Feldlerche mit Imitationen anderer Vogelarten bis hin zur "Königin der betörenden Töne" - der Nachtigall.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass in einer zurückliegenden Zeit des heute oft verloren gegangenen, besinnlichen Aufenthaltes in der Natur, das Morgenkonzert der Vögel im Frühling für den Menschen eine besonderer Bedeutung innehatte und in phantasievollen Mythen und Redewendungen seinen Niederschlag fand - besonders unsere tiefe Beziehung zum Gesang der Nachtigall. Der Legende nach ließen sich Nachtigallen am Grab des ermordeten Sängers Orpheus auf der Insel Lesbos zur Trauerklage nieder, da er zu Lebzeiten mit seinem Gesang "Götter, Menschen, Tiere und sogar Bäume" betört hatte.

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Vogelkunde - Winter unter südlicher Sonne

Vogelkunde - Winter unter südlicher Sonne

Der lyrische Dichter Eugen Roth ( 1895 - 1976 ) weiß : "Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom anderen schreibt - doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten". Aus seiner Feder soll auch die Erkenntnis stammen : "Standvögel bleiben, wo sie sind, Strichvögel wechseln wie der Wind; Zugvögel ziehen nach Afrika und sind oft in vier Tagen da ..."

Nach allen derzeitig vorliegenden Erkenntnissen des Vogelzuges kann man ein Bild eines typischen Langstreckenziehers mit frühem Wegzugtermin im Herbst ( zum Beispiel Mauersegler, Kuckuck oder Grasmücke ) ins zentrale oder südliche Afrika wie folgt zeichnen :

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