Fotogalerie (Nov-Dez) Feat. "Vogelfütterung"

Auch bei milden Wintertemperaturen sowie das ganze Jahr durch ist eine Fütterung unserer Vögel aus Menschenhand angebracht; die immer wieder oft beobachtete starke Frequentierung der Futterstellen zeigt u.a. auch die Notwendigkeit an !

 

Vogelkunde - Der Clown der Meere - der Papageitaucher

Vogelkunde - Der Clown der Meere - der Papageitaucher

Die großartigen schleswig-holsteinischen Brutvogelatlanten sowie der Band 6 mit den seltenen Vogelarten unserer Heimat erwähnen ihn höchstens "am Rande". Und die zugänglichen Avifaunen über unsere Inseln Fehmarn und Sylt behandeln diesen bunten Vogel auch nicht besser - er trägt dabei eine "eigene Schuld".

Da der Papageitaucher sich außerhalb seiner Brutzeit ständig draußen auf dem offenen Meer aufhält, sieht ihn kaum jemand - er lebt pelagisch, er verbringt einen Großteil seines Lebens auf hoher See, er ist eine Pelage. Bis zum Jahr 1830 hat es den "Pinguin der Nordhalbkugel" mit zwei bis drei Brutpaaren auch auf Helgoland gegeben, und gelegentlich tauchen durch Windverdriftung noch vereinzelt Exemplare im Sommer dort auf.

Weiterlesen

Die "gehörnte" Lerche - Wintergast im Spülsaum der Nordsee

Die "gehörnte" Lerche - Wintergast im Spülsaum der Nordsee

Der Teufelsgruß anlässlich des jährlichen Heavy-Metal-Spektakels im schleswig-holsteinischem Wacken besteht aus zwei gestreckten Fingern - Zeigefinger und kleiner Finger - und wird als "gehörnte Hand" bezeichnet. Wir kennen auch die Redewendungen "jemandem Hörner aufsetzen" oder gar, dass "sich jemand die Hörner abstößt". In der Biologie finden wir bei Bienen, Schlangen, Spinnen, Fischen und in der Pflanzenwelt ebenfalls "gehörnte" Arten.

Weiterlesen

Vogelkunde - Das Wunder der Vogelfeder

Vogelkunde - Das Wunder der Vogelfeder

Wilhelm Busch schreibt im ersten der sieben Streiche von "Max und Moritz" über seine Witwe Bolte und die Nutzung der Hühner dieser armen Frau : " ... nimmt man auch ihre Federn zum Gebrauch, in die Kissen und die Pfühle ( Verf. : veraltet auch für Kissen ), denn man liegt nicht gerne kühle". Und bei Tobias Knopp heißt es "... wärmehaltend ist die Feder".

Dann haben wir bereits geklärt, dass eine Vogelfeder zunächst einmal eine wärmende Aufgabe erfüllen kann; wenn wir die "Knopp-Trilogie" von Wilhelm Busch weiterlesen, präsentieren ihre vier männlichen Klassenkameraden vor der dicken, netten Jule Kunststücke - zu vergleichen mit dem in der Balz bunten Federkleid männlicher Vögel - Imponiergehabe bei der Weibchenwahl.

Weiterlesen

Vogelkunde - Rosafarbene Schreitvögel - Blickfang in jedem Vogelzoo

Vogelkunde - Rosafarbene Schreitvögel - Blickfang in jedem Vogelzoo

Warum sich ein afroamerikanisches Gesangsquartett 1952 in Chicago den Namen "The Flamingos" zulegte, ist kaum erklärlich, auch nicht durch ihren Musikstil "Doo-Wop", der Nonsens-Silben verwendete und als "Street-Corner-Musik" bezeichnet wurde.

Bei dem Besuch eines Zoos gehört der fesselnde Besucherblick einer Vogelart, die durch ihre Zeichnung und ihr auffälliges Verhalten ein eye-catching besonderer Art bedeutet. Die wunderschöne Rotfärbung des Gefieders der Flamingos basiert auf ihre sehr spezialisierte Ernährungsweise, die sich in ihrem markanten Schnabel widerspiegelt. Sie suchen hauptsächlich im brackigen Salzwasser planktonische Algen sowie Salinenkrebse, die rosa pigmentiert sind und viel des roten Farbstoffes Karotin enthalten, der in der Leber der Vögel umgewandelt wird und für die Gefiederfärbung verantwortlich ist - beim Ausbleiben dieser Nahrung in Zoos muss der Schönheit "nachgeholfen" werden.

Weiterlesen

Vogelkunde - Vom "Entenheinrich" zum Zoodirektor

Vogelkunde - Vom "Entenheinrich" zum Zoodirektor

Das moderne Wissen um die Ornithologie ist von Jahrhundert zu Jahrhundert und von bedeutenden Männern und Frauen zu ihren Nachfolgern fortgeschrieben worden und dabei gewachsen. Jeder ernsthafte Vogelbeobachter, dessen derzeitiges Wissen wir den Generationen vor uns verdanken, sollte sich daher einmal mit dem meist sehr interessanten Leben solcher Wissenschaftler beschäftigen.

Der Arzt Oskar Heinroth ist so ein interessanter Forscher, der 1871 geboren und 74 Jahre alt wurde. Er entstammte einer Musiker- und Gelehrtenfamilie in der Nähe von Mainz. Schon sehr früh traten seine besonderen Anlagen zutage. Nach einer Pockenerkrankung im Säuglingsalter verblieben schwere Seheinschränkungen, so dass er diesem Umstand offenkundig sein geschultes Gehör verdankte. Seine ersten Gehversuche soll Heinroth im Hühnerstall gemacht haben, wo er mit drei oder vier Jahren die einzelnen Hennen an ihren Stimmen erkennen konnte. Die Vorschulzeit verbrachte er gerne - oft gegen den Willen der Eltern - mit der Beobachtung der Verhaltensweisen junger Enten und Gänse, was wohl in der Schule zu seinem Spitznamen "Entenheinrich" geführt hat.

Weiterlesen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen