Vogelkunde: Brüten im Schutz des Nestes

Vogelkunde: Brüten im Schutz des Nestes

Der Vogelembryo braucht zu seiner Entwicklung gleichmäßige Wärme. Diese liefern die Altvögel mit ihrer Körperwärme, die gewöhnlich durch besondere Brutflecken – nackte, federlose Hautstellen -, die sich bei den meisten Arten während der Brutzeit auf der Körperunterseite bilden, leicht abgegeben wird. Keine Brutflecken besitzen die pelagisch – auf dem Wasser - lebenden Entenvögel, Kormorane, Schlangenhalsvögel und Tölpel. Letztere wärmen das einzelne Ei mit ihren Schwimmhäuten, die sie über das Ei legen, bevor sie sich über ihm niederlassen. Ein Brutfleck würde die Altvögel auf dem Wasser sicher zu stark auskühlen.

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Blaukehlchen mit einem weißem oder mit einem rotem Stern

Blaukehlchen mit einem weißem oder mit einem rotem Stern

 Es muss in der letzten Zeit eine gewaltige Ausdehnung ihres Bestandes in unserem Bundesland gegeben haben, da Vogelkundler im Jahre 1990 noch davon ausgingen, dass das Blaukehlchen fast ausgestorben sei, sie aber 1995 wieder 70 und 1999 schon fast 250 Paare zählten, um dann vor wenigen Jahren 600 bis 700 Brutpaare nachzuweisen. Da sich diese Vogelart relativ unauffällig verhält und sich in dichter Vegetation verbirgt, sind diese Zahlen nur in der Tendenz und nicht in ihrer absoluten Höhe interessant. Dennoch ist höchst bemerkenswert dem schleswig-holsteinischen Brutvogelatlas zu entnehmen, dass die Zunahme „einer Verzehnfachung des niederländischen Bestandes vorausging, der 1978 ungefähr 800 Brutpaare umfasste und 1990 circa 6.500 Brutpaare erreicht hatte“.

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Nahrungsbeschaffung: Spezialisten und Generalisten

Nahrungsbeschaffung: Spezialisten und Generalisten

Im Wachzustand beträgt die normale Temperatur der Vögel ungefähr 41 `C und steigt bei Bewegung bis auf 43.5 `C an - vergleichsweise  lebensbedrohliche Werte für den Menschen. Um die dafür notwendige Energie zu erzeugen, muss ein kleiner Vogel täglich etwa ein Drittel seines Körpergewichtes an Nahrung zu sich nehmen. Ein größerer Vogel gebraucht weit weniger, denn er verliert weniger rasch  Energiereserven, weil seine Oberfläche - durch die Wärme verloren gehen kann - im Verhältnis zu seinem Körpervolumen geringer ist als bei kleinen Vogelarten.

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Gefiederte Architekten – Nestformen unserer Vögel

Gefiederte Architekten – Nestformen unserer Vögel

Wir Menschen sind großartige Baumeister, und wir bewundern auch Tiere, die bauen können. Unter den Wirbeltieren stellen Vögel die herausragendsten Architekten. Dass ausgerechnet sie es sind, überrascht doch sehr. Warum sind es nicht unsere nächsten Verwandten, die Säugetiere? Uns fallen doch spontan unzählige Beispiele für raffiniert gebaute Vogelnester ein, aber kaum ein Beispiel für vergleichbare Werke von Säugern.

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Seidenschwänze ziehen wieder durch unser Land

Seidenschwänze ziehen wieder durch unser Land

Sie sind wieder da - die "Pestvögel" des Mittelalters und die heute willkommenen Winterbesucher unserer Obstgärten, falls noch Früchte unbeerntet blieben. Das fein gezeichnete Federkleid der Seidenschwänze macht ihre Beobachtung zu einer großen Freude, auch wenn sie sich untereinander sehr zänkisch gebärden.

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