Vogelkunde - Meeresvögel in den Wok?

Vogelkunde - Meeresvögel in den Wok?

Jemand schiebt dem Schreiberling eine Nachricht zu, die darüber eine Aussage gibt, dass chinesische Fischtrawler im Atlantik vor Mauretanien Meeresvögel fischen – illegal natürlich. Die reisserische Überschrift des Beitrages bringt es auf den Punkt : „Basstölpel für den Wok“.

Was ist ein Wok, bitte sehr ? Der Duden aus dem Jahre 1980 kennt den Begriff noch nicht, auch Meyers großes Taschenlexikon ( 1995 ) ist die Bezeichnung noch fremd. Nicht nur junge Leute wissen aber längst, dass das Wort „Wok“ aus dem Chinesischen stammt. Es handelt sich hier um eine „hohe, durchgehend gewölbte Pfanne“, die in die südostasiatische Küche mit ihren schmackhaften Gerichten und dort zu den wichtigsten Kochutensilien gehört – längst bieten asiatische Restaurants auch bei uns schmackhafte Gerichte aus dieser Pfanne an.

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Vogelkunde - Die Zugunruhe gekäfigter Kleinvögel

Vogelkunde - Die Zugunruhe gekäfigter Kleinvögel

Bei gekäfigten Vogelarten, die in der Natur zu den Zugvögeln zu zählen wären, ist seit Jahrhunderten bekannt, dass diese während ihrer normalen Zugzeiten in eine sogenannte Zugunruhe verfallen – die Tiere hüpfen und flattern umher oder sie schlagen im Sitzen mit ihren hoch erhobenen Flügeln – sie „schwirren“. Diese Zugunruhe ist besonders auffällig bei Vogelarten, die ausschließlich nachts ziehen. Während Angehörige dieser großen Vogelgruppe außerhalb der Zugzeit normalerweise nachts ruhen, sind sie zu den Zugzeiten nachts aktiv – mitunter durch die ganze Nacht hindurch.

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Vogelkunde - Grasmücken – ruffreudige Langstreckenzieher

Vogelkunde - Grasmücken – ruffreudige Langstreckenzieher

Die kleinen und im Vergleich zu anderen Sperlingsvögeln eher unscheinbaren Geflügelten sind jedoch hervorragende Sänger; ganz besonders freut sich der Naturfreund, wenn im Frühjahr wieder der schmetternde und lautstarke Gesang der männlichen Mönchsgrasmücke erschallt – von manchem Liebhaber jenem der der Nachtigall gleichgestellt oder sogar vorgezogen. Die Schönheit des Gesangs war die Ursache für die früher verbreitete Käfighaltung des „Schwarzplättchens“ - nach den schwarzen Federn der Kopfplatte dieser Grasmücke so benannt -, und wir lesen beim ornithologischen Altmeister Johann Andreas Naumann ( 1744 – 1826 ), dass zu seiner Zeit eigens geschaffene „Kennerkreise“ existierten.

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Vogelkunde - Seeadler in Schleswig-Holstein

Vogelkunde - Seeadler in Schleswig-Holstein

Zurück zum Diebstahl in Eekholt : Aufmerksame Zollfander sowie die Hartnäckigkeit des Parkbesitzers Hans-Heinrich Hatlapa (t) ließen endlich die kriminelle Organisation auffliegen. Der Vorgang liest sich wie ein Krimi.

Bei den Ermittlungen spielte „Kommissar Zufall“ eine große Rolle. In der Nähe Nürnbergs war ein Millionärs-Ehepaar überfallen worden. Die eingeleiteten Ermittlungen der Polizei verliefen zunächst erfolglos, da ein Grund für den Überfall – bei diesem wurde der Mann zusammengeschlagen und der Frau die Nase abgeschnitten – nicht so recht erkennbar schien. Die Polizei vermutete, dass Erpressung eine Rolle vorliegen könnte, da auch der Millionär keine weiteren Aussagen machen wollte.

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Vogelkunde – ein Vogel mit und ohne „Star“allüren

Vogelkunde – ein Vogel mit und ohne „Star“allüren

Der für das menschliche Ohr angenehm klingende Gesang ist dennoch „nur“ geräuschhaft und wenig melodisch. Die abwechslungsreichen Töne enthalten eine ganze Reihe Imitationen anderer Gefiederter. Es wurden über 70 Vogelarten benannt, deren Gesänge oder Rufe von Staren imitiert werden können – in erster Linie die der Sperlingsvögel, aber erstaunlicherweise auch vom Mäusebussard sowie von Limikolen ( Watvögeln ). Bekannt sind auch die Nachahmungen von Fröschen und Haustieren allgemein sowie auch von technischen Geräten wie Klingelgeräusche, Rasenmäher bis zur Trillerpfeife des Schiedsrichters. Außerdem hat man bei genauem Zuhören den Eindruck, dass unser „Star“ zweistimmig singen kann – er bringt verbundene Motive und gleichzeitig „ratternde Stakkato-Rufe“.

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