Vogelkunde - Aus dem Ei zum Jungvogel

Vogelkunde - Aus dem Ei zum Jungvogel

In der Folge des Legens von Eiern ist dann notwendigerweise ein Brüten angesagt – es sei denn, man ist so „schlau“ wie die weltweit agierenden Kuckucke. Den Bruttrieb, der oft in einem engen Nest, in einer von Ungeziefer wimmelnden Höhle oder auf einem allen Naturgewalten ausgesetzten Horst erfolgt, sollten wir nicht vermenschlicht als „aufopferndes Pflichtgefühl oder gar Elternliebe“ beschreiben wollen. Denn schon der Versuch mit einem Höckerschwan, dem man statt der Eier Bierflaschen ins Nest legte, dieser dann in der Folge unbeirrt seine Zeit darauf absaß, lässt uns nur an instinktive Gründe denken – genauso wie bei Legehennen, denen aus bestimmten Gründen Kunsteier untergelegt werden oder Kanarienvögel, die Kieselsteine „bebrüten“.

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Vogelkunde: Die aufwändige Balz der Vögel

Vogelkunde: Die aufwändige Balz der Vögel

...so dass darüber die Selbsterhaltung wegen der in der Regel ungeschützten und dadurch gefahrvollen Aktivitäten oft genug zu kurz kommt und die Natur durch einen Überschuss an Männchen nachhelfen muss ? Dabei wirken doch oft die umworbenen Weibchen reichlich uninteressiert, glänzen vielfach durch Abwesenheit oder picken irgendwo im Hintergrund scheinbar unbeteiligt nach Futter, während andere sogar häufig vor den balzenden Männchen die Flucht ergreifen.

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Vogelkunde - Freunde und Rivalen

Vogelkunde - Freunde und Rivalen

einem Minimalaufwand an Zeit und Energie geschlichtet werden können und auch ernsthafte Auseinandersetzungen, wie ritualisiert sie auch ablaufen mögen, nicht zur Dauererscheinung werden, ist das für jeden einzelnen Vogel selbstverständlich von Vorteil. Einige Gruppen bilden sich nur vorübergehend. Im Herbst fliegen Sing- und Zwergschwäne von ihren durch Schnee bedeckten Futterstellen im Nordosten in mildere Regionen Mitteleuropas. Jahr für Jahr sammeln sie sich so an traditionellen Plätzen. Jedoch ändert sich die Zusammensetzung der Gruppe von Jahr zu Jahr – einige Individuen sind verstorben, andere sind erwachsen geworden - so dass die sozialen Verbindungen jährlich neu geklärt werden müssen.

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Vogelkunde Nahrung im Watt – alleine oder in der Gruppe

Vogelkunde Nahrung im Watt – alleine oder in der Gruppe

Wir konnten in den Everglades Floridas einen Schneckenweih beobachten, der eine dort lebende Gehäuseschneckenart aufnahm und zu seinem Fressplatz flog. Dort hielt er das Schneckenhaus mit einem Fang fest und wartete. Irgendwann ließ die Duldungsstarre des Weichtieres nach und sie steckte die Fühler heraus, was den Greif zu einer blitzschnellen Reaktion veranlasste. Unsere Amseln und andere Drosseln lösen dieses Problem sehr viel rabiater. Sie nehmen Gartenschnecken mit ihren relativ dünnen Häusern in den Schnabel und schmettern sie auf einen Stein. Der kundige Beobachter erkennt solche Tätigkeit an den Resten dieser sogenannten „Drosselschmieden“.

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Vogelkunde: Second-Hand-Wohnungen und eine neue Heimat in der Zivilisation

Vogelkunde: Second-Hand-Wohnungen und eine neue Heimat in der Zivilisation

Dies ist vor allem von Weiß- und Schwarzstörchen sowie von großen Greifvögeln bekannt, wobei dann ein traditionelles Nest dieser Art „Horst“ genannt wird und im Verlaufe der Jahre auch von verschiedenen Vogelarten genutzt werden kann. Auch Spechthöhlen werden gewöhnlich in den Folgejahren wieder bezogen – der begrenzende Faktor ist der Parasitenbefall. Eulen und Falken, die selbst keine Nester bauen, benötigen bereits vorhandene Strukturen, die sich als Brutplatz eignen. Für diese Vogelarten spielen alte Nester und Höhlen eine wichtige Rolle. Waldohreulen, Baum- und Turmfalken brüten oft in verlassenen Krähen- und Bussardnestern, während Käuze auf verfügbare Spechthöhlen angewiesen sind.

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