Vogelkunde - Herbstzeit ist Zeit zum Reinigen des Nistkastens

Vogelkunde - Herbstzeit ist Zeit zum Reinigen des Nistkastens

Das eingetragene Nistmaterial zieht durch seinen eigenen Geruch, den des Vogelkotes oder des Kotes anderer Nistkastenbewohner sowie Überreste des Brutgeschäftes Schmeißfliegen an, weiterhin Motten, Aas- und Speckkäfer sowie andere Resteverwerter. Trauerfliegenlarven, Asseln, Springschwänze, Horn- und Staubmilben werden beim Nestbau durch die Vögel mit eingetragen und beleben das Nest, das ihnen als Lebensraum und gleichzeitig als Nahrungslieferant dient.

In der Regel ist dies ein friedliches Neben- oder Nacheinander. Nur selten werden aus Nachbarn Störenfriede, die Vogelpaare aus Nistkästen vertreiben und so Gelege zerstören oder das Schlüpfen und Gedeihen von Jungvögeln verhindern. Die Grenze vom Störenfried zum Schädling überschreiten die Parasiten.

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Vogelkunde – Löffler, der Vogel mit dem platten Schnabel

Vogelkunde – Löffler, der Vogel mit dem platten Schnabel

In einem Bericht über „Bemerkenswerte Brutvorkommen 2013“, herausgegeben vom Dachverband Deutscher Avifaunisten ( „Vögel in Deutschland“ ), lesen wir, angesichts der Zunahme des Löfflers an der Nordseeküste sei es nicht ganz überraschend, dass der erste Brutversuch dieses Vogels nun auch im Binnenland festgestellt wurde und zwar in Baden-Württemberg. Der schleswig-holsteinische Brutbestand des Koloniebrüters auf Föhr ( seit 2007 ), Trischen ( seit 2002 ), Oland ( seit 2000 ) und Südfall ( seit 2009 ) liegt zur Zeit ( 2015 ) bei 220 Paaren. Es sind also stets Inseln oder Halligen, die zur Anlage ihrer Bodennester gesucht werden - aus gutem Grund : In der Regel sind die Eilande noch frei von Prädatoren.

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Zwei Nester unter einem Blumentopf

Zwei Nester unter einem Blumentopf

Neugierig öffnete der Gartenbesitzer den Topf und machte dabei eine interessante Entdeckung: Er fand darunter in einer wollig ausgepolsterten Fläche zwei Gelege mit 6 sowie mit 2 Kohlmeiseneiern. Was war vor den verschlossenen Augen der Vogelbeobachter passiert?

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Vogelkunde – Baron von Berlepsch – Erfinder künstlicher Vogel-Nistkästen

Vogelkunde – Baron von Berlepsch – Erfinder künstlicher Vogel-Nistkästen

Freiherr von Berlepsch gilt in manchen deutschen Aufzeichnungen als der „Begründer des Vogelschutzes“ und wurde daher der „Vogelbaron“ genannt. Er legte bereits 1877 in seinem Schlosspark ein Vogelschutzgehölz an, entwickelte Nisthilfen für die Vogelwelt und betrieb eine Wintervogelfütterung. Die Weiterentwicklung von Vogelnisthilfen hat bis zum heutigen Tag dazu geführt, dass der Naturfreund eine unübersehbare Anzahl spezieller künstlicher Brutstätten käuflich erwerben kann, die zu einem großen Teil nach praktischer Erfahrung hergestellt werden, um den wildlebenden Tieren die Möglichkeit zu geben, ihr Überleben in unserer modernen und veränderten Welt jetzt und in der Zukunft zu sichern.

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Vogelkunde - Wiege im Schilfwald

Vogelkunde - Wiege im Schilfwald

Das Hauptvorkommen des Drosselrohrsängers in Schleswig-Holstein konzentriert sich südlich des Nord-Ostsee-Kanals im östlichen Hügelland sowie in dem dortigen Seengebiet mit breiten Schilfgürteln. Diese Vogelart nutzt ein breites Spektrum an Nahrungstieren. Die Größe und Art der Beutetiere ist u. a. im schlesischen Teichgebiet um Milicz (Nähe Breslau) wissenschaftlich mit der Halsringmethode untersucht worden, die die Nutzung eines breiten Insektenangebotes, aber auch Frösche, Molche und kleine Fische bis zu drei Zentimetern Größe nachweisen konnte.

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