Mai/Juni 2018: Brutbericht über die Möweninsel im Sibbersdorfer See

Die einen halben Hektar messende Insel zeigte bereits zur Zeit der jährlichen Pflegemaßnahme im Frühjahr 2018 erhebliche Uferabbrüche, die auf winterliche Hochwasser- und Eisgang-Einflüsse zurückzuführen sind. Dessen ungeachtet konnte die Vogelwelt in diesem Jahr witterungsbedingt erst nach dem 24. März die Insel "beziehen". ZUM BERICHT

 

Bericht von Dr. Hans Wirth (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in Hamburg):

2 Seeadler sind am letzten Wochenende in der Nähe von Lübeck tot aufgefunden worden. Es ist Anzeige gegen unbekannt erstattet worden. An diesem im letzten Jahr von mir neu gefundenen Brutplatz ist das Seeadlerpaar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit  zeitgleich einer Vergiftung zum Opfer gefallen – tiermedizinische und toxikologische Untersuchung folgen. Der Lübecker Umweltsenator war diese Sache eine Pressekonferenz wert. Es ist Anzeige gegen unbekannt erstattet worden.



Foto (Roland Dreifke ): Dr. Wirth mit seinem Totfund

Beide Adler waren  beringt und konnten somit als  7 und 8 Jahre alte Vögel identifiziert werden, die in unterschiedlichen Horsten im Kreis Plön nestjung beringt worden waren. In den letzten 2 Jahren sind das in Südost-Holstein die Adler 4 und 5, die ich gefunden hatte bzw. bei deren Fund ich dabei war. Insgesamt sind es allerdings über 10, die meisten davon vergiftet.

 Dr. Hans Wirth

Fortsetzung: WWF: Die Vögel wurden mit Carbofuran getötet, einem seit 2008 in der EU verbotenen Nervengift

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