Vogelkunde - Pionierarbeiten zur Erforschung des Vogelzuges – die Gründung von Vogelwarten

Vogelkunde - Pionierarbeiten zur Erforschung des Vogelzuges – die Gründung von Vogelwarten

Der erste große Vogelkundler, den die Geschichte kennt, war der Stauferkaiser Friedrich II. ( 1194 – 1250 ), und ihm verdanken wir auch eine erste Darstellung des Vogelzuges mit einer großen Zahl erstaunlich präziser, bis auf den heutigen Tag gültiger und geltender Beobachtungen und Bedeutungen. In seinem berühmten Werk „De arte venandi cum avibus“ - „Von der Kunst, mit Vögeln zu jagen“ – führt er die Ursachen des Vogelzuges auf äußere Einwirkungen wie Kälte und Nahrungsmangel an kurzen und dunklen Tagen zurück. Seiner hervorragenden Beobachtung entging nicht, dass in einer Keilformation ziehender Kraniche die Führungsvögel wechseln, und korrigiert damit auch ältere Anschauungen.

Weiterlesen
3494 Hits

Vogelkunde - Meeresvögel in den Wok?

Vogelkunde - Meeresvögel in den Wok?

Jemand schiebt dem Schreiberling eine Nachricht zu, die darüber eine Aussage gibt, dass chinesische Fischtrawler im Atlantik vor Mauretanien Meeresvögel fischen – illegal natürlich. Die reisserische Überschrift des Beitrages bringt es auf den Punkt : „Basstölpel für den Wok“.

Was ist ein Wok, bitte sehr ? Der Duden aus dem Jahre 1980 kennt den Begriff noch nicht, auch Meyers großes Taschenlexikon ( 1995 ) ist die Bezeichnung noch fremd. Nicht nur junge Leute wissen aber längst, dass das Wort „Wok“ aus dem Chinesischen stammt. Es handelt sich hier um eine „hohe, durchgehend gewölbte Pfanne“, die in die südostasiatische Küche mit ihren schmackhaften Gerichten und dort zu den wichtigsten Kochutensilien gehört – längst bieten asiatische Restaurants auch bei uns schmackhafte Gerichte aus dieser Pfanne an.

Weiterlesen
4038 Hits

Vogelkunde: Wo sind sie geblieben? Feldlerchen in unserer Kulturlandschaft

Vogelkunde: Wo sind sie geblieben? Feldlerchen in unserer Kulturlandschaft

Der Revier anzeigende Gesang der Feldlerche ist nicht nur für Romantiker eine Freude und ein Genuss, sondern auch für sehr nüchterne Menschen, wissen wir doch, dass unsere Wiesenvögel sich nicht so gut mit den modernen landwirtschaftlichen Produktionsmethoden besonders der Futtergewinnung vertragen. Die Hilfen für den Fortbestand dieses Sperlingsvogels kann nur in der Schaffung kurzrasiger Grünlandflächen liegen, die dann extensiv genutzt werden müssen, sowie in der scharfen Bejagung ihrer Prädatoren. Feldlerchen richten in Erregung ihre gesträubten Scheitelfedern zu einer Haube auf; sie sollten daher nicht mit ihrer Verwandten, der Haubenlerche, verwechselt werden.

Weiterlesen
3824 Hits

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.