Vogelkunde: Der Verbleib des Vogels unverdauter Nahrung

Vogelkunde: Der Verbleib des Vogels unverdauter Nahrung

Nicht verwertbare sowie auch nicht zu verdauende Nahrung wird bekanntlich von unseren Vögeln in Form von sogenannten Speiballen oder Gewöllen wieder ausgewürgt. Der mitfühlende Mensch fragt sich, was die Gefiederten wohl dabei empfinden, wenn „es ihnen hochkommt“. Unsere Beobachtungen anlässlich dieses Vorganges lassen den Verdacht aufkommen, dass wohl Vergleiche zum menschlichen, krankhaft bedingten Erbrechen nicht zu ziehen sind, gleichwohl in einer Verdauungspause erschreckte Vögel neben einer normalen Entleerung auch spontan Kropf- und Mageninhalte von sich geben können – vielleicht auch, um erleichtert auffliegen zu können. Wir beobachteten diesen Vorgang an Kormoranen am skandinavischen Eismeer und bei Silbermöwen im Dünengelände der Nordsee

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Vogelkunde: Limikolen – langbeinige Wat(t)vögel im Focus, Teil 1

Vogelkunde: Limikolen – langbeinige Wat(t)vögel im Focus, Teil 1

Viele Hobbyornithologen haben anlässlich ihrer Vogelbeobachtungen für Watvögel (Limikolen) eine gewisse Vorliebe. Was macht diese Vogelgruppe so reizvoll ? Es ist schon ein ästhetischer Genuss, einer Limikolen-Art draußen im Gelände zu begegnen, sei es ein Kiebitz im Balzflug, einem Schwarm von Alpenstrandläufern, der wie auf ein geheimes Zeichen hin über dem Nordseewatt exakte Schwenkungen ausführt, oder einem der Langbeinigen zuzusehen, wenn er den sandigen Wattwurm vor dem Verschlingen in einer nahen Pfütze wäscht.

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Vogelkunde: Limikolen – langbeinige Wat(t)vögel im Focus, Teil 2

Vogelkunde: Limikolen – langbeinige Wat(t)vögel im Focus, Teil 2

Unsere heimischen Limikolen erbrüten in der Regel drei oder vier erdfarben gesprenkelte Eier; wir fanden aber auch – ganz selten - „überbelegte“ Nester, die in der Regel von in Legenot geratenen Weibchen der gleichen Vogelart stammen sollten. Die Dunenjungen der Watvögel sind wohl die „niedlichsten“ Vogelkinder, denen wir in der Natur begegnen. Sie sind buntgescheckte und quicklebendige Federbällchen mit einem relativ großen Kopf, großen Augen und kräftigen Füssen. Naht eine Gefahr, warnen die Eltern, und manche Arten versuchen die Störung von ihrem Gelege oder von den Jungen wegzulocken, indem sie mit ausgebreiteten, herabhängenden Flügeln sowie gefächertem Stoss ein ziemlich „jämmerliches“ Bild abgeben und damit eine ernste Verletzung vortäuschen – man nennt diese raffinierte Methode „Verleiten“.

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