Vogelkunde - Flechtkunst der Webervögel am hängenden Zweig

Vogelkunde - Flechtkunst der Webervögel am hängenden Zweig
Im Süden Afrikas ist jetzt Sommer, und die Singvögel brüten dort;
    "africam" zeigt uns aktuelle Bilder; - wir zeigen die Akteure -

Die Hängenester der europäischen und afrikanischen Beutelmeisen, der Stärlinge Südamerikas sowie der Webervögel in Afrika gelten als die am weitesten entwickelten und eindrucksvollen Baukonstruktionen bei Vögeln. Sie sind besonders in den Tropen verbreitet und gelten als Anpassung gegenüber baumbewohnenden Nesträubern wie Affen, Mardern und Schlangen. Als Basisstruktur dienen meist die Spitzen dünner Zweige, die zudem oft über Wasserflächen hängen oder sich in der Nestnähe wehrhafter Insekten befinden. Der meist auf der Unterseite befindliche Nesteingang erschwert zusätzlich das Eindringen unerwünschter Besucher.

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Vogelkunde – Löffler, der Vogel mit dem platten Schnabel

Vogelkunde – Löffler, der Vogel mit dem platten Schnabel

In einem Bericht über „Bemerkenswerte Brutvorkommen 2013“, herausgegeben vom Dachverband Deutscher Avifaunisten ( „Vögel in Deutschland“ ), lesen wir, angesichts der Zunahme des Löfflers an der Nordseeküste sei es nicht ganz überraschend, dass der erste Brutversuch dieses Vogels nun auch im Binnenland festgestellt wurde und zwar in Baden-Württemberg. Der schleswig-holsteinische Brutbestand des Koloniebrüters auf Föhr ( seit 2007 ), Trischen ( seit 2002 ), Oland ( seit 2000 ) und Südfall ( seit 2009 ) liegt zur Zeit ( 2015 ) bei 220 Paaren. Es sind also stets Inseln oder Halligen, die zur Anlage ihrer Bodennester gesucht werden - aus gutem Grund : In der Regel sind die Eilande noch frei von Prädatoren.

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Zwei Nester unter einem Blumentopf

Zwei Nester unter einem Blumentopf

Neugierig öffnete der Gartenbesitzer den Topf und machte dabei eine interessante Entdeckung: Er fand darunter in einer wollig ausgepolsterten Fläche zwei Gelege mit 6 sowie mit 2 Kohlmeiseneiern. Was war vor den verschlossenen Augen der Vogelbeobachter passiert?

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Vogelkunde - Aus dem Ei zum Jungvogel

Vogelkunde - Aus dem Ei zum Jungvogel

In der Folge des Legens von Eiern ist dann notwendigerweise ein Brüten angesagt – es sei denn, man ist so „schlau“ wie die weltweit agierenden Kuckucke. Den Bruttrieb, der oft in einem engen Nest, in einer von Ungeziefer wimmelnden Höhle oder auf einem allen Naturgewalten ausgesetzten Horst erfolgt, sollten wir nicht vermenschlicht als „aufopferndes Pflichtgefühl oder gar Elternliebe“ beschreiben wollen. Denn schon der Versuch mit einem Höckerschwan, dem man statt der Eier Bierflaschen ins Nest legte, dieser dann in der Folge unbeirrt seine Zeit darauf absaß, lässt uns nur an instinktive Gründe denken – genauso wie bei Legehennen, denen aus bestimmten Gründen Kunsteier untergelegt werden oder Kanarienvögel, die Kieselsteine „bebrüten“.

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Vogelkunde: Second-Hand-Wohnungen und eine neue Heimat in der Zivilisation

Vogelkunde: Second-Hand-Wohnungen und eine neue Heimat in der Zivilisation

Dies ist vor allem von Weiß- und Schwarzstörchen sowie von großen Greifvögeln bekannt, wobei dann ein traditionelles Nest dieser Art „Horst“ genannt wird und im Verlaufe der Jahre auch von verschiedenen Vogelarten genutzt werden kann. Auch Spechthöhlen werden gewöhnlich in den Folgejahren wieder bezogen – der begrenzende Faktor ist der Parasitenbefall. Eulen und Falken, die selbst keine Nester bauen, benötigen bereits vorhandene Strukturen, die sich als Brutplatz eignen. Für diese Vogelarten spielen alte Nester und Höhlen eine wichtige Rolle. Waldohreulen, Baum- und Turmfalken brüten oft in verlassenen Krähen- und Bussardnestern, während Käuze auf verfügbare Spechthöhlen angewiesen sind.

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Vogelkunde: Vogelbalz - eine bizarre Welt

Vogelkunde: Vogelbalz - eine bizarre Welt

Sie führt, zusammen mit Änderungen in der Nahrungsversorgung, zur Produktion von Hormonen, die auf die Aktivität der Vögel eine tiefgreifende Wirkung ausüben. Bei zahlreichen Vogelarten entwickeln sich besondere Schmuckfedern und Farbmuster sowie Zierat wie Kämme und Kehllappen, die ihren Posen Nachdruck verleihen – wir befinden uns im Frühjahr, der Zeit der Vogelbalz und Werbung um einen Partner. Das Rotkehlchen hat seine rostrote Brust, der Eichelhäher seinen blauschwarzen Flügelspiegel und die Kohlmeise eine schwarz-weiß-gelbe Kopf- und Brustpartie prächtiger ausgefärbt als im sogenannten Ruhekleid. Nur in der Balz tragen Graureiher Federbüschel auf dem Kopf, und Haubentaucher zeigen ihren auffallenden Kopfschmuck.

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