Vogelkunde - Die Zugunruhe gekäfigter Kleinvögel

Vogelkunde - Die Zugunruhe gekäfigter Kleinvögel

Bei gekäfigten Vogelarten, die in der Natur zu den Zugvögeln zu zählen wären, ist seit Jahrhunderten bekannt, dass diese während ihrer normalen Zugzeiten in eine sogenannte Zugunruhe verfallen – die Tiere hüpfen und flattern umher oder sie schlagen im Sitzen mit ihren hoch erhobenen Flügeln – sie „schwirren“. Diese Zugunruhe ist besonders auffällig bei Vogelarten, die ausschließlich nachts ziehen. Während Angehörige dieser großen Vogelgruppe außerhalb der Zugzeit normalerweise nachts ruhen, sind sie zu den Zugzeiten nachts aktiv – mitunter durch die ganze Nacht hindurch.

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Vogelkunde – Bergfinken lieben Bucheckern

Vogelkunde – Bergfinken lieben Bucheckern

Schleswig-Holstein kennt diesen bunten Finkenvogel ganz besonders aus winterlichen Masseneinflügen. Anlässlich unserer Zugbeobachtungen in Falsterbo, dem südlichsten Zipfel des schwedischen Schonens, wo im Herbst des vergangenen Jahres ( 2013 )  von August bis in den November hinein mehr als drei Millionen Vögel der unterschiedlichsten Arten durchzogen, sind gemeinschaftliche Trupps aus Buch- und Bergfinken die zahlreichsten Individuen. Im gleichen Zeitraum zogen über eine Million dieser Finken durch diesen „Flaschenhals des Vogelzuges“, die gemeinsam gezählt werden, da in der Menge der geflügelten Tiere die zahlenmäßige Trennung auch den Fachleuten schwer fallen würde. Auch über Fehmarn können an guten Zugtagen bis zu zwanzig Tausend Berg- und Buchfinken aus dem Falsterbo-Bereich einfliegen.

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