Vogelkunde - Die diebische Elster

Vogelkunde - Die diebische Elster

Mit einem Trommelwirbel beginnt die Ouvertüre zur Oper "La gazza ladra" - "Die diebische Elster", komponiert von Gioachino Rossini, der von 1792 bis 1868 lebte, und sie wurde 1817 in der Mailänder Scala uraufgeführt. Die abenteuerlichen Handlungen spielen in einem Dorf bei Paris, in dem wegen des Diebstahls eines silbernen Löffels eine junge Dame mit dem Tode bestraft werden soll. Letztendlich findet sich der Corpus delicti aber in einem Elsternnest wieder, und das epische Drama nimmt eine positive Wendung - insgesamt eine tragisch-absurde Sicht über das Leben.

Das Aussehen unserer Elster ist eigentlich allen Menschen gut bekannt - sie gehört übrigens zur Familie der Rabenvögel. Aus dem althochdeutschen "algastra" soll sich "agelster" und dann der heutige Name entwickelt haben. In der germanischen Mythologie gilt sie als Götterbotin, aber auch alternativ als Hexentier und Galgenvogel; im Gegensatz dazu machten andere Völker die Elster zu einem heiligen Tier - so unterschiedlich sind die Menschen in allen Zeiten gewesen. Heute steht sie in Schleswig-Holstein unter "absolutem" Naturschutz - zum Zorne vieler Vogelfreunde.............

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